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Donnerstag, 22. Juli 2010

Dreck an den Stiefeln ist nicht besser als ein Studium - Letzte Stories von Franz Dobler

Ich bin", so geht er im Original, "der letzte gottverdammte Punkrocker in dieser wunderbaren deutschen Literaturszene, der 1976 keine Ahnung vom Punk hatte und heute lieber Anzüge trägt, die er für zwei Mark auf dem Flohmarkt gekauft hat." Die Anzüge scheinen sich seitdem ein wenig verteuert zu haben. An der Meinung über die allzu neubürgerliche jüngere Gegenwartsliteratur hat sich wenig geändert. Zu brav, zu regelkonform, zu sehr darauf aus, klassische Geschichten zu erzählen. Zu akademisch.

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Dienstag, 11. Mai 2010

Deutschlandradio Kultur - Kritik - 26 Arten, den Blues zu haben - Franz Dobler

Stilistisch laboriert Dobler weiter am Bukowski-Fauser-Syndrom. Das klingt oft erfrischend rau, manchmal aber auch nach verrenkter Coolness-Anstrengung. Wie beschreibt man eine urbane Sommerabendstimmung? "Es war so ein Abend, an dem es einem okay vorkam, dass die Amerikaner die Stadt nicht vollkommen weggebombt hatten.

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