Posts mit dem Label Klett-Cotta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klett-Cotta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 20. Juli 2011

Häuptling im globalen Dorf - Douglas Coupland: Marshall McLuhan. Eine Biografie.

Der Pferdefuß von Couplands erfrischendem biografischen Pastiche: Der Inhalt von McLuhans Medientheorie bleibt darin weitgehend auf der Strecke. Wenn Coupland dessen Slogans: „Das Medium ist die Botschaft“ oder das „Globale Dorf“ resümiert, kommt er über Wikipedia-Niveau meist nicht hinaus.

Douglas Coupland: Marshall McLuhan. Eine Biografie. Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner. Tropen/Klett-Cotta, Stuttgart 2011. 222 S., 18,95 €.

Sonntag, 1. Mai 2011

Programm: Literaturwerkstatt Berlin. Gottfried Benn

Mo 02.05. um 20:00 Wieder entdeckt: Gottfried Benn


In Lesung und Gespräch: Ulrike Draesner Autorin, Berlin Gerhard Falkner Autor, Weigendorf Michael Lentz Autor, Berlin  Moderation Norbert Hummelt Autor, Berlin  

»Wieder entdeckt« ist eine Veranstaltungs-Reihe in der Literaturwerkstatt Berlin, die sich auf die Suche nach Solitären in der Poesiegeschichte begibt. Der Dichter Norbert Hummelt stellt sie uns im Gespräch mit Fachleuten und kundigen Menschen vor.
»Benn ist ein Wunder« (Falkner). Gottfried Benn (1886–1956), Pfarrerssohn, Offizier, Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Einzelgänger und Autor wurde am 2. Mai vor 125 Jahren geboren. Er ist einer der bekanntesten und gleichzeitig umstrittensten Dichter des 20. Jahrhunderts – seiner literarischen Provokationen wie seiner politischen Haltung wegen. Das Interesse an ihm ist ungebrochen, sein Nachruhm ist ebenso disparat wie sein Werk und sein Leben. Noch heute reizt er Dichter zu heftigen Reaktionen. »Man wird mit dem Benn einfach nicht fertig« (Lentz).

Donnerstag, 21. April 2011

Panorama neuerer deutscher Literatur (Magazin, NZZ Online)

Hat noch irgendwer die Übersicht? Die Zahl der Neuerscheinungen auf dem Feld der deutschsprachigen Belletristik ist, schonend formuliert, ziemlich gross. Wer die unablässig wachsende Fülle für ein interessiertes Publikum zu sichten verspricht, tut also Gutes – und kann dies wohl nur auf sehr subjektive Weise tun. Richard Kämmerlings, Literaturkritiker bei der «Welt», unternimmt einen solchen Versuch, Übersicht zu schaffen. «Das kurze Glück der Gegenwart», so heisst seine Auseinandersetzung mit der deutschsprachigen Literatur, nimmt die Zeit seit 1989, seit der «Wende», in den Blick. Eine zwei Jahrzehnte währende Gegenwart der Literatur also.
via nzz.ch

Mittwoch, 9. Juni 2010

Litrix-Brigitte Kronauer: Zwei schwarze Jäger > Buchbesprechung

Wer ihr lesend folgen will, muss auf Höhentaumel ebenso gefasst sein wie auf die Mühen der Ebene und die Magie des Labyrinths. Was wie eine Literaturbetriebssatire beginnt, verzweigt sich alsbald in eine hinterhältig unübersichtliche Konstruktion, in der es von Anspielungen und Analogien, doppelten Böden und unterschwelligen Korrespondenzen wimmelt.

Posted via web from Rezensionen im Netz